Neben der eigenen Haustüre.

​2016 war privat ein wirklich gutes Jahr. Meine Frau ist die beste Frau, die es gibt. Meine drei Kinder erfüllen mich jeden Tag mit Freude und Stolz. Es ist wunderschön euch beim Großwerden zu begleiten.

 Meine Arbeit als Fachlehrer ist privilegiert, fordert und macht viel Spaß. Besonders meine Tatigkeit als Multimediaberater wird immer wichtiger. Das Digitale lässt sich nicht mehr aufhalten, obwohl sich das der ein oder andere wünschen macht. Bei unseren Kindern, privat so wie in der Schule, die Kompetenzen anzubahnen und auszubauen mit der zukünftigen Welt umzugehen ist eine sehr wichtige konkrete Aufgabe! Sie bezieht sich sehr konkret u.A. auf das Erkennen von Fake-News und dem Finden der eigenen Rolle in der digitalen Zukunft. Eine meine weiteren Tätigkeiten ist in 2016 die Durchführung von barcamps im Bereich der Lehrerfortbildung geworden. Das ist eine sehr inspirierende und befriedigende Tätigkeit, bringt doch dieses Format so viele unterschiedliche Menschen mit so vielen unterschiedlichen Kompetenzen ungemein gewinnbringend zusammen.

Soweit das private, nun das politische. 

Politisch betrachtet kotzt mich das Jahr 2016 recht ordentlich an. Auf der einen Seite wegen des voranschreitenden Erstarken des Rechtspopulismus und der Neonazis. Auf der anderen Seite wegen der weltweiten Krisen, der Bürgerkriege und des kollektiven Versagens der Weltgemeinschaft, solch schreckliche Szenarien zu verhindern. Nun stellt sich die Frage, was tun? Think global, act local ist da immer noch die richtige Antwort. Über den eigenen Tellerrand zu schauen, die größeren Zusammenhänge zu begreifen und dementsprechend zu agieren, das ist die Losung für 2017. 

Ganz konkret Leute, kriegt den Arsch hoch, setzt euch ein, mischt auf. Karl Jaspers sagte einmal, der Frieden beginne im eigenen Haus. Im schwäbischen sagt man man solle vor seiner eigenen Haustüre kehren. Die Zeiten des höflichen Zurückhaltens sind aber endgültig vorbei. Wer in 2017 sich nicht einmischt, jenseits seiner eigenen Haustüre, der hat das Ganze noch nicht richtig verstanden. Während ihr das hier lest, tummeln sich beispielsweise auf Facebook tausende gefährliche Deutsche und diskutieren wie sie die nächste Reichsprogromnacht organisieren. Da könnte einem Angst und Bange werden. Das darf es aber nicht. Angst lähmt und erschwert das Denken. Die Nazis und die Terroristen kriegen meine Angst nicht. Ich bin Optimist. Ihr kriegt mein Handeln und meine Agitation. 

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