Rekonvaleszenz und Herrenausflug Tag 7 auf Island

Die beiden weiblichen Teilnehmerin der Reisegruppe sind seit heute morgen fieberfrei. Man merkt aber durchaus die Anstrengung der körpereigenen Virenabwehr noch. Nachdem wir die männlichen Reiseteilnehmer verabschiedet haben (diese schreiben heute den untenstehenden Gastbeitrag), wurde neben duschen und frischen Klamotten dem Malen auf Postkarten und Blättern gefrönt.

Man merkt richtig, wie sehr den Mädchen solch kreative innere Einkehr gefehlt hat. Schön, dass sie heute die Batterien aufladen.

Dann haben wir über YouTube einen Barbiefilm gestreamt und waren anschließend einkaufen.

Leider habe ich kein Bild gemacht (aber Familie Neu in Schweden, besten Dank für das Bild), die Süßigkeitenstraße „Nammiland“ in diesem isländischen Supermarkt war der Knaller. Verschüchtert standen die Mädchen vor sechs Metern offener Süßigkeitenbehälter mit Schaufeln an jedem Behälter. Umgerechnet würde dieses Regal für mich ca. vier Meter hoch sein. Wahnsinn.

Zu guter Letzt haben wir uns noch ums Aussehen gekümmert: Nägel lackieren auf Island. So geht Rekonvaleszenz.

Den heutigen Tag beschlossen wir mit Spagetti, Tomatensoße und Parmesan (Basis Kinder- und Männeressen). Herrlich.

Anschließend spielten die Kinder noch etwas im Wechsel verschiedene Spiele. Dann durften die jungen Damen und Herren einen Film sehen und schlafen gehen.

Morgen wird ein großer Tag. Wir werden Wale sehen. Hoffentlich.

– Gastbeitrag von Martin, Leiter der männlichen Reisegruppe –

Der heutige Ausflug hat leider ohne Tom und seine Mädels, welche sich aber auf dem Weg der Besserung befinden, stattgefunden. Wir besuchten einen weiteren Wasserfall, den Godafoss. Es ist kein sehr hoher Wasserfall, aber sehr breit. Leider war heute der erste Tag ohne Sonne und somit konnten wir diesmal keinen Regenbogen sehen. Die Jungs konnten hier auf den Felsen herumklettern und sich austoben, eine gelungen Abwechslung nach der gestrigen langen Autofahrt.

Unsere Frauen meinten „schon wieder ein Wasserfall“, aber ich muss sagen, dass es sich lohnt mehr als einen anzusehen. DIE SIND NICHT ALLE GLEICH.

Das nächste Ziel war nun das Walmuseum in Husafell. Hier wird viel über Wale erzählt und auch anhand von Bildern und Filmen verdeutlicht. Ein Großteil ist sogar ins Deutsche übersetzt. Das Highlight für die Kinder waren aber die riesigen Skelett verschiedener Wale. Man durfte sogar einige Knochen berühren. Das Museum war top und auch der freie Eintritt für Kinder war für mich als Vater willkommen.

Auf dem Rückweg nach Akureyri hatte der Regen eingesetzt. Somit haben wir den Tag im Freibad von Akureyri beendet. Bei 10°C und Nieselregen in einem Becken mit 42°C sitzen, ein Traum. Die isländische Badekultur ist einfach grandios.

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