Erlebnispädagogisches Sportspiel „Burgball“

Beim Burgball treten zwei Teams gegeneinander an. Ziel ist es im Spiel die SpielerInnen der anderen Mannschaft abzuwerfen und selbst jemand in der Burg oder auf dem Feld um die zwei Burgen zu haben. Das Team mit dem letzten Spieler auf dem Feld gewinnt.

Die Teams erhalten zehn Minuten Zeit um sich mit der Hälfte des Inhalts des Geräteraums eine Burg zu bauen. Der Sportlehrer muss die Bauten nach den zehn Minuten noch auf etwaige Sicherheitsmängel überprüfen.
Dann werden so viel Softbälle als möglich ins Spiel geholt, jedes Team startet mit der gleichen Anzahl Softbälle.

Und dann geht’s ab.

Wer getroffen wird, der muss das Spiel ohne weiteres Eingreifen verlassen. Hierfür empfiehlt es sich eine Tonne festzulegen und zu markieren. Es geht doch recht hoch her und es wird lautstark von außen kommentiert und angefeuert. (Wie sagte letztens eine Mutter? „Früher war es im Sportunterricht nicht so laut.“). Wo es abgeht, da wackelt die Bude.

Der konstruktive und kommunikative Anspruch zu Beginn des Spiels, bei dem sich das Team auf eine Art von Burg und unter Umständen auch schon auf eine Strategie einigt verläuft ungemein bemerkenswert. Die Schülerinnen und Schüler machen sich viele Gedanken und diskutieren angeregt miteinander. Der gewaltpräventive Aspekt und das Training der Frustrationstoleranz sind ebenso hervorzuheben. Natürlich wird auch die Auge-Hand-Koordination geschult wie die allgemeine Reaktionsfähigkeit und das räumliche Sehen.

Das Spiel sollte mindestens dreimal wiederholt werden um einen Sieger zu ermitteln und vor allem aber auch um taktisch dazu lernen zu können und dies dann auch im nächsten Spiel gleich umzusetzen.

Ein wahrhaft empfehlenswertes Spiel. Plant eine Doppelstunde ein.

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