Trainingstagebuch No.2

Der Monat ist noch nicht rum, aber es ist Zeit für die Reflektion des ersten Monats Training auf den Triathlon.

Laufen

Das Laufen fällt inzwischen recht leicht. Tatsächlich ist es ja so, dass man eigentlich nur regelmäßig laufen muss. Meinem Trainingsplan entsprechend versuche ich es zwei bis viermal hinzubekommen. Der Fokus liegt dabei einerseits auf der Streckenlänge zwischen acht und zwölf Kilometer. Andererseits geht es darum die zeitliche Dauer des langen Laufes zu erweitern. Im Moment laufe ich 80 Minuten bei einem Puls von durchschnittlich 130. Das Ziel ist jetzt einerseits länger als 90 Minuten zu laufen und andererseits auch die 15km zu schaffen. Schließlich stehen diesees Jahr auch noch zwei Halbmarathon an mit dem Ziel unter zwei Stunden zu laufen.

Es ist toll, was man beim regelmäßigen Laufen für Fortschritte erzielt. Im Moment habe ich eine durchschnittliche pace von 5:30, bin aber auch in der Lage 5km unter 25 Minuten zu laufen.

Jetzt liegt mein Trainingsfokus einerseits auf dem Training nach Herzfrequenz im aeroben Bereich , andererseits auf dem Ausbau von Wettkampfhärte, das heißt Intervalltraining.

Wenn ich dran denke, dass ich vor einem Jahr nach 5km mit einer pace von 6:30 völlig kaputt war. Fantastisch.

Derzeit laufe ich viel mit Musik. Ich komme so recht schnell in den Flow und es läuft einfach. Ich weiß, dass ich mir das zu Wettkampf hin abgewöhnen muss. Derzeit genieße ich es aber einfach noch.

Radfahren

Die regelmäßigen Rollentrainings sind (fast) immer eine Freude. Der Rollentrainer war die effektivste und beste Anschaffung der letzten Zeitt (neben dem Schlingentrainer für das core-Training). Ich messe jetzt die Geschwindigkeit mit dem Garmin-Geschwindigkeitsmesser. Die Trainings auf der Rolle mache ich überwiegend mit den Intervalltrainings von GCN auf youtube.

Es wird aber auch Zeit, dass man wieder draussen fahren kann.
Da wird es nun Zeit die Einheiten zeitlich umfangreicher zu gestalten. Derzeit fahre ich im Schnitt 20 km in 40 Minuten mit Intervallen. Die einfüßigen Intervalle stehen auch auf dem Plan. Der Tritt soll runder und effektiver werden.

Schwimmtraining

Das ist durchaus, wie in vielen blogs gelesen, eine der schwierigen Nummern. Schwierig zeitlich unterzubringen mit einer Familie mit zwei Kindern. Das Hallenbad ist ein großer Aufwand. Wird Zeit, dass es die Witterung zulässt mit Neo im benachbarten Baggersee zu schwimmen.
Technisch werde ich sicher Lagen schwimmen. Die Sprintdistanzen beim Triathlon habe ich mit Brustschwimmen absolviert und war immer im Mittelfeld. Für die olympische Distanz reicht das natürlich nicht aus, daher trainiere ich jetzt Kraulschwimmen. Im Moment kraule ich 25m-Einheiten und lege den Schwerpunkt auf die Atmung, d.h. ich kraule die 25m ohne außer Atem zu kommen. Das klappt inzwischen recht gut, da ich die Rotation meines Körpers sehr bewusst ausführe. Ich atme auf drei Züge, auch das klappt ganz gut inzwischen. Die Arme richtig lang zu machen und den Zug am Oberschenkel zu Ende zu führen. Ich denke meine Beine schlagen noch zu schnell. Das Kraulschwimmen ist somit die größte Baustelle.

Ich mache mich jetzt seit vier Wochen auf den Weg zur olympischen Distanz. Ich trainiere im Schnitt 4-5 mal in der Woche. Und es geht auch diszipliniert. Heute morgen saß ich um 05.15 Uhr auf der Rolle.

Und es macht Spaß. Ich habe ein gutes Gefühl.

„Hör nicht auf, wenn du müde bist. Hör auf, wenn du fertig bist.“

Das Bild wie immer von http://www.pixabay.com

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